Sommerschule Rheinland-Pfalz

„Die Sommerferien stehen vor der Tür. Nach den sehr anstrengenden vergangenen Wochen wollen wir selbstverständlich Spiel und Spaß für unsere Kinder und Jugendlichen, wir wollen aber auch pädagogische Unterstützungsangebote schaffen, die es unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen, möglichst fit und vorbereitet in das neue Schuljahr 2020/2021 zu starten.
Insgesamt stellt das Bildungsministerium dafür ein Volumen von fast zwei Millionen Euro bereit“, erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig bei einer Pressekonferenz im Rahmen der Reihe „MiteinanderGutLeben – Familiensommer Rheinland-Pfalz“, in der rheinland-pfälzische Ministerien ihre Angebote für die Sommerferien vorstellen. Den Anfang hatte in der vergangenen Woche das Familienministerium gemacht.

Pädagogische Angebote

Sommerschule RLP

„Unter dem Motto „Sommerschule RLP“ haben wir gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden pädagogische Angebote für Schülerinnen und Schüler von der ersten bis achten Klasse ermöglicht. Kommunen stellen dabei die Gebäude, wir füllen sie mit Inhalten. Dafür meinen herzlichen Dank an die kommunalen Spitzenverbände“, sagte die Ministerin und erklärte: „In den letzten beiden Ferienwochen wird es vor allem in Schulgebäuden der Städte und Verbandsgemeinden drei Stunden Unterricht pro Tag geben. Dieser wird angeleitet von Lehramtsstudierenden, Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern, Lehrkräften und pädagogischen Personal, pensionierten Lehrkräften sowie älteren Schülerinnen und Schülern, die dafür vorher geschult werden. Für den Einsatz in den Ferien erhalten sie eine Aufwandsentschädigung. Die Lehramtsstudierenden haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich den Einsatz als Praktikum anerkennen zu lassen. Derzeit laufen Abfragen an den Schulen und bei den Eltern, so dass wir auch die Schülerinnen und Schüler gut erreichen können, die Unterstützung benötigen.“

Der Vorsitzende des Landkreistages, Landrat Günther Schartz betonte, dass man sich in einer Verantwortungsgemeinschaft sehe: „Als kommunale Spitzenverbände sind wir nicht nur Träger der Schulgebäude, wir sind auch verantwortlich für das nicht-pädagogische Personal an den Schulen. Wir leisten deshalb gerne unseren Beitrag zur Sommerschule, in dem wir die Gebäude zur Verfügung stellen. Darüber hinaus kümmern sich die Kommunen um weitere Aspekte wie die Anmeldung der Schülerinnen und Schüler für die Sommerschule.“

Der Vorsitzende des Landeselternbeirats Reiner Schladweiler unterstützt die Aktion Sommerschule RLP: „Ich möchte alle Eltern im Land dazu ermutigen, von der Sommerschule Gebrauch zu machen. Wir alle wollen, dass unsere Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet ins neue Schuljahr starten und unsere Eltern etwas Entlastung – auch für deren enorme Leistungen während der letzten Monate – erfahren.“ Auch die Landesschüler*innenvertretung ruft Oberstufenschülerrinnen und -Schüler und insbesondere AbiturientInnen dazu auf, sich ehrenamtlich zu melden.

 

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